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Pizza und Flammkuchen sind sich sehr ähnlich. Doch was unterscheidet diese beiden Gerichte eigentlich genau? Während der heutige Pizzateig aus Hefe in einem speziellen Pizzaofen gemacht wird, stellt man den traditionellen Flammkuchenteig aus Sauerteig in einem Steinofen her. Die Entstehung von Flammkuchen beginnt in der badischen Region. Damals wurden traditionelle Flammkuchen in alten Steinöfen gebacken, die heute mit den uns bekannten Pizzaöfen zu vergleichen sind. Diese Steinöfen haben eine grobe Steinumhüllung. In der Mitte gibt es eine dünne Lehm- oder Metallschicht, auf der der Teig mit beliebigen Zutaten ausgerollt wird. Zuletzt wird von unten eine Flamme entfacht, die den Teig erhitzt.
Zunächst war es jedoch wichtig, die richtige Temperatur des Ofens zu erreichen, da es damals noch keine Thermometer gab. Um die Temperatur zu testen, gab es einen kleinen Trick. Der Brotteig wurde ausgerollt und mit etwas Sauerrahm bestrichen. Dann wurden noch Zwiebelscheiben, Speck und Gurken beigefügt und fertig ist der erste Flammkuchen. Dieses Rezept hat auch außerhalb der badischen Region zunehmend an Bekanntheit und Beliebtheit gewonnen. So entwickelten sich neben dem klassischen Flammkuchen etliche Variationen wie etwa Flammkuchen mit Zimtbeilage, Flammkuchen mit Lauch, Kürbis, Knoblauch oder vegetarischer Flammkuchen. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.
Noch heute findet man in einigen Bauernhäusern der badischen Region solche Öfen, an dem sich die Familien am Brotbacktag traditionell versammeln und das frisch gebackene Brot verzehren.
Inzwischen gibt es mehrere Anbieter in Ortenau, einem kleinen Ort in der badischen Region, die fertige traditionelle Pizzaböden nach ganz Deutschland liefern.
Deutschland hat viele sehenswerte Regionen, eine davon ist der Schwarzwald, Deutschlands größtes zusammenhängendes Mittelgebirge im Südwesten Baden-Württembergs. Der dicht bewaldete Schwarzwald erstreckt sich vom Hochrhein im Süden bis zum Kraichgau im Norden. Viele Seen finden sich im Schwarzwald, oft auch zum Teil versteckt in dichten Wäldern. Der Schwarzwald lädt nicht nur zum Wandern ein, die einheimische Küche ist auch voller kulinarischer Köstlichkeiten und damit ist nicht nur die Schwarzwälder Kirschtorte gemeint. Touristische Ziele sind unter anderem die alte Reichsstadt Gengenbach, Schiltach und Haslach im Kinzigtal. Aber auch in vielen anderen Orten im Schwarzwald findet man Hotels, die ihre Gäste herzlich willkommen heißen. Viele Hotels haben sich auch spezialisiert beispielsweise mit einem Wellness-Bereich oder durch eine glutenfreie Küche, für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit. Ein glutenfreies Hotel ist beispielsweise das Drei-Sterne Hotel Zum Kreuz im Glottertal.
